Die erektile Dysfunktion (ED) ist eine weit verbreitete Sexualstörung. Betroffene Männer können über einen längeren Zeitraum hinweg trotz sexueller Erregung keine ausreichende Erektion aufbauen oder erhalten. Die Erkrankung kann sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben. Eine besonders häufige Ursache ist die mangelnde Durchblutung des Penis – die Blutmenge in den Schwellkörpern reicht dann nicht mehr für eine befriedigende Erektion aus. Man spricht in diesem Fall von einer vaskulären bzw. gefässbedingten erektilen Dysfunktion.

Sanfte Impulse verbessern die Durchblutung

Seit dem Jahr 2010 wird die extrakorporale Stosswellentherapie zur Behandlung der vaskulären erektilen Dysfunktion eingesetzt. Im Rahmen der Therapie werden Stosswellen mit niedrig dosierter Intensität auf verschiedene Punkte im Penis abgegeben. Dies verursacht einen Reiz im Gewebe, durch den die Bildung neuer Blutgefässe im Schwellkörper stimuliert wird. Das führt zu einer stärkeren Durchblutung des Penis und – damit einhergehend – zu einer Verbesserung der Erektionsfähigkeit.

Die Behandlung erfolgt durch einen Spezialisten und ist einfach durchzuführen. Sie verursacht keine Schmerzen und eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit ist oft schon nach einigen Wochen spürbar.

Hier finden Sie Ärzte und Institute, die die Stosswellentherapie zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion anbieten.